Slawenburg Raddusch

 

Durch die intensiven archäologischen Untersuchungen konnte geklärt werden, dass die slawischen Rundwälle ( 9. / 10. Jh. n. Chr.) in Holzrostkonstruktion erbaut wurden und meist einen umlaufenden Graben besessen hatten. Dieser entstand durch die Entnahme des Erdmaterials zur Auffüllung der Rostkonstruktion. Der Durchmesser der originalen SLAWENBURG RADDUSCH betrug innen 38 m und außen 58 m. Die Burg war von einem ca. 5,5 Meter breiten Sohlgraben umgeben. Durch zwei Tunneltore gelangte man in das Innere des 7 Meter hohen Walls. Im Burghof befanden sich hölzerne Brunnen, von denen einer nahezu 14 Meter tief war. Im Innenhof der Burg wurden Gebäudestrukturen festgestellt. Die zu der Slawenburg Raddusch gehörige Siedlung befand sich in unmittelbarer Nähe vor der Burg, die allerdings heute nicht rekonstruiert werden konnte.

 

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