Vom Ostsee zur Ostsee nach Rostock - Warnemünde

 

Eine erlebnisreiche Radtour vom Ostsee zur Ostsee. Der Cottbuser Ostsee ist ein Zukunftsprojekt und entsteht auf der Fläche des ehemaligen Braunkohlentagebaus Cottbus-Nord im Osten des Stadtgebietes. Um den See zu füllen, werden insgesamt 280 Millionen Kubikmeter Wasser benötigt. Der Cottbuser Ostsee wird dann eine Größe von 19 Quadratkilometern erreicht haben und damit größter See der Lausitzer Bergbaufolgelandschaft und zugleich größter See Brandenburgs sowie das größte künstliche Gewässer Deutschlands sein. Großstadtleben mit Seeblick!

Durch das fischreiche Teichgebiet von Peitz führt Sie der Spreeradweg auf Ihrer Radtour in den idyllischen Spreewald. Die hundertfach verzweigte Spree bildet eine Naturlandschaft, die ihresgleichen in Mitteleuropa sucht. Und natürlich müssen Sie sie probieren - die Spreewaldgurken aus dem Holzfässchen. Sie durchradeln den Spreewald in seiner vollen Länge und erleben, wie sich die Spree wieder zu einem gemächlichen Fluss vereint. Danach geht es weiter durch die Märkische Heide vorbei an vielen Seen bis der Spreeradweg schließlich im Zentrum der Bundeshauptstadt Berlin erreicht. Raus aus der Metropole und rein in die Natur. Wenn Sie die Seen-Sucht packt, schwingen Sie sich in den Sattel und auf gut ausgebauten Radwegen vorbei an Wäldern, Seen und Feldern radeln Sie bis zur Ostsee.

 

 

Streckenprofil

  • Gesamtlänge: ca. 620 km

  • Tagesetappen: ca. 45 - 85 km

  • Flacher Streckenverlauf

 

Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen

 

auf Wunsch GPX-Daten kostenfrei verfügbar                       


1. Tag: Anreise in Peitz

Individuelle Anreise in Peitz in der Ostsee-Radlerpension.

Erkunden Sie den zukünftigen „Cottbuser Ostsee“. Schon heute bieten sich viele Möglichkeiten den Entstehungsprozess des Cottbuser Ostsees zu beobachten und dessen nähere Umgebung zu erkunden. Vor Ort können Sie mehr über die Geschichte der Stadt und Region, des Tagebaus sowie des zukünftigen Sees erfahren. Im Hintergrund erkennen Sie das Braunkohle-Kraftwerk Jänschwalde.

Der Cottbuser Ostsee ist ein Zukunftsprojekt für Stadt und Region. Zentrales Ziel ist die Anbindung des Sees an die Großstadt Cottbus. Bis spätestens 2030 wird aus einem ehemaligen Braunkohletagebau der 1.900 Hektar große Cottbuser Ostsee entstehen.

 

2. Tag:   Peitz – Burg – Lübbenau – Lübben  65 km

Sie starten von der Peitzer Teichlandschaft, das größte zusammenhängende Teichgebiet Deutschlands. Zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten sind hier heimisch. Der berühmte Peitzer Karpfen wird seit Jahrhunderten vor Ort gezüchtet.

Auf dem Weg nach Burg lädt das Heimatmuseum im Storchendorf Dissen zu einem Besuch ein. Es beherbergt eine interessante Ausstellung zum Leben der sorbisch/wendischen Bauern, ihren Bräuchen und Festen, ihren verschiedenen Trachtenvarianten sowie eine ständige Storchenausstellung.

Sie radeln auf dem Spreeradweg durch den Oberspreewald. Sie besichtigen das Lagunendorf Lehde und können die Geschichte der Sorben im Freilandmuseum erleben. Auf der heutigen Etappe wird Ihnen die pure Idylle des Spreewaldes begegnen.

 

3. Tag:   Lübben – Schlepzig – Beeskow  70 km

Entlang des Spreeradwegs geht es vom Ober- in den Unterspreewald. Lernen Sie heute den weniger besuchten Unterspreewald kennen – ein urwaldähnliches, fast unberührtes Naturschutzgebiet erwartet Sie. Genießen Sie die Beschaulichkeit des Spreewalddorfes Schlepzig. Besuchen Sie seine Brauerei und kosten die dort entstandenen Bier-Spezialitäten. Sie verlassen den Spreewald und machen sich auf nach Beeskow. Entlang des Neuendorfer- und Schwielochsees führt Sie der gut ausgebaute Radweg nach Beeskow mit seiner Stadtmauer. Mehrere Bademöglichkeiten locken unterwegs zum Sprung ins kühle Nass.

 

4. Tag:  Beeskow – Fürstenwalde – Erkner 70 km

Von Beeskow geht es über Berkenbrück immer entlang der Spree in die Domstadt Fürstenwalde/Spree. Über Hangelsberg und Spreeau geht es bis nach Erkner durch die natürliche Niederungslandschaft der Spree. Wunderschöne Natur und weite Spreeauen lassen Sie die Ruhe und Schönheit entlang der Spree genießen.

 

5. Tag:  Erkner – Köpenick – Oranienburg 85 km

Über Spreeauen und entlang des Müggelsees geht es heute zum Hauptmann von Köpenick. Genießen Sie die wasser- und waldreiche Umgebung des grünen Vorortes von Berlin. Heute ist es soweit! Spreeathen öffnet seine Pforten für Sie und empfängt Sie mit einmaligem Großstadtflair. Diese Etappe verbindet Berlin, die Hauptstadt Deutschlands, mit Oranienburg- einer ebenso geschichtsträchtigen Stadt. In Berlin finden sich entlang der Strecke Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor und der Reichstag, ein Stück führt sie auch entlang des ehemaligen Mauerstreifens, des Spandauer Schifffahrtskanals und der Havel. In Oranienburg, im Norden Berlins, erwarten den Besucher das Schloss an der Havel- in dem der Große Kurfürst und seine Gemahlin wohnten- mit seinem großen Park und Garten.

Der Radfernweg Berlin-Kopenhagen führt Sie vom Brandenburger Tor bis zur Ostsee. Von hier fahren Sie an der „Straße des 17.Juni“ zunächst gemütlich durch die Stadt Richtung Westen, wo Sie gleich am Schloss Charlottenburg vorbeikommen. Danach geht es über die Spree und Richtung Norden raus aus der Hauptstadt. Sie radeln vorbei an schönen Seen, saftig grünen Wiesen und durch erfrischende Waldabschnitte bis nach Oranienburg. Alternativ bestehen auch gute S-Bahn-Verbindungen von Berlin-Mitte nach Oranienburg oder Sie planen einen Zusatztag in Berlin ein.

 

6. Tag:  Oranienburg – Zehdenick – Fürstenberg 75 km

Los geht es mit einem schönen Abschnitt am Ufer des Lehnitzsees, der dann in den Oder-Havel-Kanal übergeht. Diesem Kanal folgen Sie einige Kilometer, bevor Sie Ihnen überqueren. Zwischen Oranienburg und Zehdenick wimmelt es geradezu von Kanälen, die kreuz und quer durch das Land führen und voneinander abzweigen. An einigen Stellen führt Sie der Radweg mit faszinierenden Brücken über diese Kanäle. Dem Voßkanal folgend erreichen Sie schließlich Zehdenick. Das Zisterzienserkloster war lange Zeit eine wichtige Institution und eng mit der Geschichte der Stadt verwoben. Durch Kriege und Stadtbrände wurde das Koster stark zerstört und ist heute nur noch als Ruine erhalten. Im Museumspark

Mildenberg erleben Sie hautnah Industriegeschichte im einstmals größten Ziegeleigebiet Europas. Vorbei am Großen Wentowsee und einen traumhaften Waldabschnitt erreichen Sie den Stolpsee, der nur einen Steinwurf vom Etappenziel in Fürstenberg entfernt ist.

Alternativ besteht auch eine Bahn- und Busverbindung mit Fahrradmitnahme zwischen Zehdenick und Fürstenberg.

 

7. Tag:  Fürstenberg - Neustrelitz 50 km

Der sagenumwobene Stechlin inmitten geheimnisvoller Buchenwälder stimmt auf die Wunderwelt der Mecklenburgischen Kleinseenplatte ein. Dieses glasklare und unergründliche Gewässer gehört zu einem Mosaik aus 320 Seen, von denen viele miteinander verbunden sind. Am Ellbogensee überqueren die See-Fahrer die Grenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Immer wieder locken versteckte Badestellen und malerische Picknickplätze. Vom Burgturm in Wesenberg am Woblitzsee bietet sich ein grandioser Blick auf das blaue Labyrinth.  Von der Route gelangt man in die wunderschönen Barockstadt Neustrelitz, wo sich die Herzöge von Mecklenburg-Strelitz am Ufer des Zierker Sees niederließen. Der märchenhafte Schlossgarten mit der Orangerie und zahlreichen Skulpturen bildet im Sommer eine entzückende Kulisse für brillant inszenierte Operetten.

 

8. Tag:  Neustrelitz – Waren (Müritz) 65 km

Deutschlands größter Binnensee, die Müritz, gab dem Müritz-Nationalpark seinen Namen. Das Grün der urwüchsigen Wälder und das Blau von über 100 Seen und zahllosen Tümpeln durchwebt die sanft gewellte Landschaft. Karge Kiefernheiden wechseln sich ab mit uralten Buchenhainen, lichte Erlenbrüche mit schaurigen Moorwäldern. Allein 800 Schmetterlings- und 260 Vogelarten leben hier - Kornweihen und Rohrdommeln, See- und Fischadler, Störche und Kraniche. Im Frühjahr und Herbst kommen 50.000 Wildgänse zu Besuch. Auch in den verträumten Dörfern scheint die Zeit den Atem anzuhalten. Gänse watscheln über das Kopfsteinpflaster und Kirchen recken sich dem Himmel entgegen. In Ankershagen erinnert ein überregional beachtetes Museum an Heinrich Schliemann - den Entdecker des sagenhaften Trojas, der hier seine Kindheit verbrachte. Im Hafen von Waren (Müritz) kann man wunderbar Rasten und die Schiffe beobachten. An einem sonnigen Hang gelegen, erinnert das bunte Städtchen an einen italienischen Küstenort. Seit Sommer 2007 lädt das multimediale NaturErlebnisZentrum Müritzeum in das Land der 1000 Seen ein. Eines der Highlights ist das spektakuläre Süßwasseraquarium mit einem Maränenschwarm.

 

9. Tag: Waren (Müritz) – Krakow am See  52 km

Um das »Kleine Meer« in seiner ganzen Pracht zu überblicken, empfiehlt sich ein Abstecher zum Schloss Klink am Nordwestufer der Müritz. In dem hinreißenden Neorenaissance-Bau bietet sich eine Wellness-Pause an. Auf dem nahe gelegenen Damerower Werder kann man eine stattliche Herde zottiger Wisente beobachten. Im Schatten duftender Kiefern des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide lässt es sich bequem radeln und im Wasser des Drewitzer Sees herrlich baden. Der Krakower See ist eine Traumwelt für sich. Stille Buchten und grüne Inselchen machen ihn zu einem himmlischen Flecken für Menschen, Tiere und Pflanzen. Das Naturschutzgebiet »Krakower Obersee« nimmt Tausende Wasservögel unter seine Obhut.  Den schönsten Rundblick genießt man vom Aussichtsturm auf dem Jörnberg im Luftkurort Krakow am See.

 

10. Tag: Krakow am See - Bützow  45 km

Ein Sprung in den Krakower See erfrischt auf der abenteuerlichen Zeitreise. In Alt Sammit kann man eine archaische Feldsteinkirche und in Bellin ein spätromanisches Gotteshaus bestaunen. Von der frühen Besiedlung der Gegend zeugen auch mehrere Hügel- und Steingräber. Der Belliner Steintanz macht seinem großen Bruder im englischen Stonehenge alle Ehre. Die Residenzstadt Güstrow vereint Baustile aus vielen Jahrhunderten - von der Backsteingotik bis zum Klassizismus. Über die historische Altstadt wachen der gotische Dom und das prachtvolle Herzogsschloss. Kunstinteressierte aus aller Welt begeistert das in Güstrow zusammengetragene Werk von Ernst Barlach. Naturfreunde pilgern zum Natur- und Umweltpark mit Wolfsgehege, Aquatunnel und Bärenberg. In Bützow, an der Warnow, kann man durch die hübschen Kleinstadt-Gassen bummeln und über den Bützower See rudern.

 

11. Tag: Bützow – Rostock/Warnemünde 50 km

Die Warnow verändert ständig ihr Gesicht. Während sie im Oberlauf teilweise wie ein Gebirgsbach durch felsige Engpässe rauscht, ist sie bei Bützow schon ein breiter Wiesenfluss. Die grünen Auen, knorrigen Baumriesen und kleinen Dörfer längs der Warnow inspirierten im 19. Jahrhundert viele Künstler zu romantischen Naturstudien. In der Schwaaner Wassermühle kann man ihre Werke bestaunen. Schon in alter Zeit erwärmte die erhabene Kulisse von Rostock die Herzen der rauen Seeleute. Drei monumentale Backsteinkirchen überragen die mittelalterliche Bürgerstadt. Wo sich die Warnow mit dem Meer vereint, liegt Rostocks schöne Tochter Warnemünde. Ihr breiter Sandstrand, der nostalgische Leuchtturm, die bunte Hafenszenerie am Alten Strom und die quirlige Promenade zieren viele Postkarten.

 

12. Tag: Abreise

 


 

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