Spreewälder Kostbarkeiten

 

Entdecken Sie die einmalige Schönheit des Biosphären- reservates Spreewald während einer Sterntour vom Bio-Hotel Kolonieschänke in Burg, wobei kulturelle Highlights Akzente setzen auf einer Reise mit 100-prozentigem Naturerlebnis. Erfreuen Sie sich am andernorts lange vermissten Reichtum an Pflanzen und Tieren der Wiesen und Wälder, Felder und Fließe. Mit ein wenig Glück kann man Kraniche, See- und Fischadler genauso beobachten wie Eisvögel, Bekassinen und Störche. Entlocken Sie mystischen Wäldern und Fließen ihre Geheimnisse. Lassen Sie sich einfach begeistern von der Heimat der Sorben/Wenden mit ihrer Zweisprachigkeit, den farbenfrohen Trachten und bis heute lebendigen Bräuchen und Traditionen.


 

1. Tag - Anreise

Individuelle Anreise im Bio-Hotel Kolonieschänke in Burg. Es erwartet Sie eine herzliche Begrüßung und Sie erhalten Ihre Reiseunterlagen mit ausführlichen Streckenbeschreibungen, Kartenmaterial sowie Informationen zu Ihrem Hotel und touristischen Attraktionen im Tourenverlauf.

 

 

2. Tag – Auf Fontanes Spuren rund um Burg (ca. 20 km)

Auf Ihrer ersten Wanderung erkunden Sie erst einmal Ihren Standort, die idyllische Streusiedlung Burg mit ihren Ortsteilen Burg-Dorf, Burg-Kolonie und Burg-Kauper. Die flächenmäßig größte Gemeinde Deutschlands zeigt Ihnen ihr unverwechselbares Gesicht mit traditionellen Blockhäusern zwischen Wiesen, Streuobstgärten und Gemüsefeldern. Sie wandern auf dem Fontane-Weg – Theodor Fontane besuchte 1859 den Burger Spreewald und reiste mit dem Kahn zum Forsthaus Eiche, dem heutigen Standort des Waldhotels. Wahrzeichen von Burg ist der Bismarck-Turm. Der 27 m hohe Aussichtsturm auf dem sagenumwobenen Schlossberg, einer ur- und frühgeschichtliche Wallanlage, wurde 1915 bis 1917 erbaut. Er bietet einen weiten Blick auf die einzigartige Spreewaldlandschaft.


3. Tag – Zum Lausitzer Leinöl (ca. 25 km)

Ihre heutige Rundtour führt Sie durch das Biosphärenreservat nach Straupitz. Ein unbedingtes Muss ist ein Besuch der in Europa einmaligen Dreifachmühle. Hier wird wieder wie früher Holz gesägt, Korn gemahlen und Leinöl gepresst. Wussten Sie, dass Leinöl ernährungsphysiologisch noch vor dem Olivenöl rangiert? Testen Sie unbedingt, ob der nussige Geschmack des goldglänzenden Öles auch Ihren Gefallen findet. Mit Pellkartoffeln und Quark schmeckt es fast jedem Spreewäldler. Sehr Sehenswert ist die Straupitzer Schinkelkirche, eines der bekanntesten Wahrzeichen des Spreewaldes. Die nach Plänen von Karl-Friedrich Schinkel erbaute Kirche ist ein Meisterwerk des Klassizismus.
 

 

4. Tag – Spreewald pur (ca. 20 km)

Genießen Sie heute den Spreewald in seiner ursprünglichsten Form: 300 natürliche Wasserläufe, weite Wiesen, Felder und gut erhaltene Bauerngehöfte bestimmen das Bild. Umgeben von alten Erlen, jungen Birken, Sumpf und Königsfarn wandern Sie über das kleine Fischerdorf Leipe nach Lehde. Das Lagunendorf Lehde ist durchzogen von einem Labyrinth malerischer Fließe – den eigentlichen Straßen im Spreewald. Sie besuchen das Gurkenmuseum und dürfen die Köstlichkeiten natürlich auch selbst probieren. Bevor es nach Burg zurückgeht, erkunden Sie Lübbenau, einen weiteren Höhepunkt Ihrer Tour. Schon Fontane nannte sie die „heimliche Hauptstadt des Spreewaldes“. Lassen Sie sich treiben im farbenfrohen Getümmel im touristischen Zentrum des Spreewaldes. Zurück mit dem Bus von Lübbenau nach Burg.

 

 

5. Tag – Paul Gerhardt lässt grüßen (ca. 15 km)

Lübben, Tor zum Ober- und Unterspreewald gleichermaßen, nennt sich zu Recht Paul-Gerhardt-Stadt. Der berühmte protestantische Kirchenlieder-Dichter wirkte hier lange Zeit und verlieh der Lübbener Kirche seinen Namen. Auf Ihrer Wanderung erleben Sie neben der Altstadt den lebendigen Lübbener Hafen, das Schloss im Renaissancestil mit seiner hübschen Parkanlage und die Schlossinsel mit Wasserspielplatz, Irrgarten und vielen weiteren Überraschungen. Hin- und Rückfahrt nach Burg mit dem Bus (ca. 25 min.)

 

6. TagReise in die Vergangenheit (ca. 20 km)

Der heutige Tag nimmt Sie mit zu den Lusizi, dem slawischen Stamm, der unserer Lausitz ihren Namen gab. Die heute noch als ethnische Minderheit hier lebenden Sorben/Wenden sind Nachfahren dieses Stammes. Sie wandern durch Wiesen und Felder zur Slawenburg in Raddusch. Der Nachbau einer von den Lusizi errichteten Burganlage, die vor über 1000 Jahren an dieser Stelle stand, entführt seine Gäste auf eine spannende archäologisch-historische Zeitreise. Die Kombination aus uralten Ausgrabungsgegenständen und modernen medialen Methoden machen den Reiz der Slawenburg aus.

 

7. Tag- Im Reich der Karpfen und Störche (ca. 20 km)

Der letzte Tag begeistert noch einmal mit der kulturellen und natürlichen Vielfalt des Spreewaldes. Vetschau ist eine Kleinstadt mit einer sehenswerten Altstadt. Noch während des 17. Jahrhunderts zählte Vetschau zu den doppelsprachigen wendischen Städten in einem komplett wendischen Umfeld. Eine Besonderheit ist daher sowohl aus baulicher als auch aus funktionaler Hinsicht die wendisch/deutsche Doppelkirche. Bestaunen Sie die in ganz Deutschland bekannten „Internet-Störche“ im Weißstorchzentrum, bevor Sie durch das Angelparadies der Stradower Teiche nach Burg zurück wandern.

 

8. Tag – Heimreise

Nach einem ausgiebigen Frühstück endet Ihre Aktiv-Reise schon wieder. Gern buchen wir Ihnen Verlängerungsnächte im wunderschönen Spreewald. Wie wäre es mit einem Tag im Paddelboot oder ganz entspannt in der Spreewald-Therme?

Leistungen           

  • Spreewaldtypische Begrüßung

  • 7 Übernachtungen inkl. Frühstück

  • 7 x Halbpension

  • 2-stündige Kahnfahrt

  • Eintritt Ölmühle Straupitz mit Verkostung

  • Eintritt Freilandmuseum Lehde

  • Eintritt Slawenburg Raddusch

  • Karten- und Informationsmaterial

  • 7-Tage Service-Hotline

 

Preise            

605,- € p. P. im DZ
780,- € im EZ

 
 

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